Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Aktuelles

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Jahr 2017

Das Konzept der Personalität im andinen Raum
23.06.2017, 17.00 Uhr

Wie hat sich "Personalität" in den letzten 500 Jahren unter dem Einfluss der spanischen Sprache verändert? Was folgt daraus, dass man die Mutter-Natur "Pachamama" innerhalb der ecuadorianischen Verfassung (2008) als Rechtsperson bezeichnet hat?
Diesen spannenden Fragen nähern sich PD Dr. Kerstin Störl und Dr. Stefan Knauß aus linguistischer und philosophischer Perspektive, um gemeinsam zu diskutieren, welche Konsequenzen wir aus der besonderen Erfahrung der eingeborenen Völker Lateinamerikas für unser Selbstverständnis als Menschen und unserem Verhältnis zur Natur ziehen können.
Der Forschungsschwerpunkt Gesellschaft und Kultur in Bewegung untersucht auf interdisziplinäre Weise die Wanderung und Transformation von Konzepten und Institutionen, um daraus Rückschlüsse zu ziehen, auf welche Weise sich Zukunft denken und gestalten lässt.

PD Dr. Kerstin Störl (Institut für Romanistik)
Dr. Stefan Knauß (Seminar für Philosophie)

23.06.2017

17.00 - 19.00 Uhr

Seminarraum, Reichardtstraße 6

Roads towards Trans-Modernity? A Comparison of Buen Vivir and Conviviality as Attempts to Overcome the Colonial Paradigm of Modernity
21.06.2017, 18:00 Uhr

05.06.2017: The notion of modernity entailed that the evolution of rationally organized institutions like capitalism, techno-sciences and legal framings would finally allow us to control global policies and social development. At the same time evidence of climate change, mass migration and heavy extractivism show how limited modern institutions are in their attempt to control global social and economic enmeshments. In Latin America and Europe different projects of de-growth and de-coloniality attempt to present alternatives. They propose leaving modernity and its identitarian project of individual fulfillment, establishing instead relational alternatives between consumers and producers, local communities and their environment, and relational knowledge. The paper  seeks to compare two current debates on de-colonial and de-growth alternatives to the ongoing neo-liberal approach to globalization. Sumak Kawsay, the Ecuadorian concept of Full Life or Buen Vivir is a community based local approach to organize harmonious social relations around the idea that the surrounding eco-systems has similar rights to those of human beings. Conviviality is a project established by European (mainly French and German) intellectuals to develop a new social, moral and political philosophy that does not rely any longer on the idea of infinite economic growth, opposing the global hegemony of finance capitalism and looking for various forms of prosperity without growth. Through this comparison, similarities and differences between both concepts should become clearly visible. In a final step, the paper attempts to situate both debates within the larger question of how to handle counter-hegemonic discourses and practices without an essentialist approach that sells these discourses and practices as a self-legitimizing universal paradigm.

PD Dr. Ralph Buchenhorst

21.06.2017

18.00 - 20.00 Uhr

Seminarraum, Reichardtstraße 6

Die Dekonstruktion des Gewaltbegriffes: Recht und Macht bei Heidegger, Benjamin, Foucault und Derrida

18.05. - 19.05.2017

17.05.2017: Die Gewalt als gesellschaftliches Phänomen vermag sich in der heutigen  Zeit durch Medien und Werbung auszubreiten, was dazu dient, ihr ein  stereotypisches Bild zu geben, und frühzeitig die Gewalt zu  kontrollieren. Somit ruft das Gewalttätigste eine Handlungsweise hervor,  die meistens für den Täter keine Folgen hat: In erster Linie sei  demnach die Gewalt ein unvorhersehbares Ereignis, das sich trotzdem mit  zwei Implikationen involvieren lässt und zwar Subtilität und Kraft; zwei  Anliegen, mit denen auch der Staat versucht, sich selbst zu bewähren.  Die weiterzuentwickelnde Gewaltauffassung ist im Verhältnis zweier  bestimmter Begriffe zu betrachten, und zwar Recht und Macht. Die  philosophischen und juristischen Reflexionen streben seit dem letzten  Jh. danach, eine Antwort auf die beiden Weltkriege und die folgenden  Ergebnisse zu finden. Eben bleibt die Frage nach der Gewalt ein Problem,  das sich nur durch ihre Dekonstruktion klarlegen kann und etwa in der  historischen und gesellschaftlichen Umgebung ihre Aktualisierung  auffindet. Dementsprechend muss die Gewalt entgegensetzt werden, nicht  nur um ihre Wurzeln auszubilden, sondern auch um herauszufinden, ob der  Staat für die Weiterentwicklung jener Verbindung zwischen der Entstehung  eines Gesetzes und der Macht missdeuten muss, oder ob die Frage über  ein Gewaltsystem nach der Monopolisierung des juristischen Systems zu  setzen wäre. Dabei gilt auch die Gewaltdeklination in sittlichen  menschlichen Verhältnissen zu erläutern und damit kann man auch den  Ursprung der Machtordnung problematisieren. Wenn sich aber die Gewalt  unter einer Machtbedingung  entfaltet, dann geht sie auf die modernen  Staaten durch ihr Zusammenwerfen ein und so kommt eben die Gerechtigkeit  infrage. Ist denn die Gewalt etwa wie ein auto-destruktiver Begriff?  Oder ist sie als Fundament jeder Gesellschaft herzustellen? Dieser  Workshop versucht im Hinblick auf vier bestimmte Autoren, und zwar  Heidegger, Benjamin, Derrida und Foucault, eine Antwort auf diese Frage  zu geben. Dies dient dem Zweck, die Gewalt in ihrer aktiven Rolle zu untersuchen. Vor allem Heidegger tritt dem Gewaltproblem durch  die ontologische Differenz entgegen. Seit dem Beginn seines Denkens  stellt er sich die Frage nach dem Sinn des Seins und setzt sich mit der  Metaphysik auseinander. Ebendiese trägt die Verantwortung für die  Abwesenheit des Seins, weil sie nur ihren ontischen Moment greift,  sodass die Metaphysik darauf besteht, auch wenn es einen Unterschied  zwischen Sein und Seiendem gibt, das Sein als Seiendes zu begreifen.  Heidegger stellt nicht nur fest, wie die ontische Auffassung des Seins  zu überwinden ist, sondern zeigt auch den Unterschied, der sich zwischen  Sein und Seiendem ergibt. Dies ist aber nur möglich, wenn sich das  „vergewaltigte“ Sein vom Sollen befreit und dafür ist es entscheidend,  die Metaphysik zu besiegen sowie die von ihr ausgeübte Gewalt zu  bekämpfen. Man trifft auf Auslegungen, die Heideggers verschiedenen  politischen Fragen entspringen, die zugleich auch eine geschichtliche  Kontur übernehmen: Entscheidend ist dabei, dass Heidegger Sinn und  Seinsverbergung überdenkt und sie als Ereignis darstellt, um das Verhältnis des Seins klarzulegen. In der Tat versucht Heidegger dadurch, das  Menschenwesen zu deuten und die Wahrheit des Seins in der Reflexion der  vom Menschen geschaffenen schöpferischen Werke, die Politik, Dichtung,  Philosophie, zu finden und im Rahmen des „staatschaffenden Handelns“ zu  erwägen. So tritt Heideggers Gewaltdekonstruktion ein, um eine  zutreffende Rechtsordnung zu erreichen, die sich zuletzt den Willen des  Menschen widmet, wenn ihm bewusst wird, dass die Technikrisiken ohne Not  oder Zwang alle verdecken. Sich der Gewalt entgegensetzen, bedeutet  auch für Heidegger, ungerechte Intervention zu erkennen und zwar die  Gewaltprozesse, die sich gegen Individuen stellen: Anstatt dieser soll  sich das Volk seiner durchsetzenden Rationalisiertekraft einer  Gewaltkritik bewusst werden.

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Jahr 2016

Roundtable with Prof. Asha Varadharajan of Queen's University (Kingston ON, Canada)

Wednesday, November 23, 2016, 2.15 pm, a roundtable with Prof. Asha Varadharajan of Queen`s University (Kingston ON, Canada) on "Agency and Voice. The History and Impact of Postcolonial Studies and a Look into its Future" will take place.

Venue: Germanistisches Institut, Ludwig-Wucherer-Str. 2, Halle (Saale), Room 23.

In the present semester Prof. Varadharajan is teaching as one of  MLU`s guest prof. in Comparative Literature; the roundtable is arranged and offered in cooperation with the Muhlenberg Center for American Studies and the Research Cluster "Society and Culture in Motion." Everyone interested in the topic is welcome to attend.

A poster with further information on the roundtable can be downloaded here.

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Internationale Tagung : „Regelfolgen, Regelschaffen, Regeländerung. Die Herausforderung für Auto-Nomie und Universalismus durch Ludwig Wittgenstein, Martin Heidegger und Carl Schmitt"

Vom 01.11.16 – 03.11.16 veranstalten das Seminar für Philosophie und der Forschungsschwerpunkt "Gesellschaft und Kultur in Bewegung" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Verbindung mit dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt am Main) eine Internationale Tagung zum Thema „Regelfolgen, Regelschaffen, Regeländerung. Die Herausforderung für Auto-Nomie und Universalismus durch Ludwig Wittgenstein, Martin Heidegger und Carl Schmitt".

Die Tagung findet an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) statt. Genaue Orts- und Raumangaben werden in Kürze hier bekanntgegeben.

Diese wissenschaftliche Veranstaltung wird finanziell unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Weiter Informationen zur Tagung und deren Programm finden Sie hier:

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Amo Lecture von Arjun Appadurai (New York University) zum Thema: "The Precarious Future of National Sovereignty" am 18.10.2016

Am Dienstag, den 18. Oktober 2016 findet um 18 Uhr die nächste Anton Wilhelm Amo Lecture statt. Hierfür konnte der renommierte Ethnologe Arjun Appadurai von der New York University gewonnen werden.

Er wird sprechen zum Thema: “The Precarious Future of National Sovereignty”.

Veranstaltungsort ist: Hörsaal XX, Melanchthonianum, Universitätsplatz 9, 06108 Halle (Saale).

Die Reihe „Amo Lectures“ wird veranstaltet von den von den Forschungsschwerpunkten „Gesellschaft und Kultur in Bewegung“ und „Aufklärung – Religion – Wissen“. Der Vortrag von Herrn Appadurai wird mitveranstaltet vom DFG Priority Programme SPP 1448: „Adaption and Creativity in Africa“.

Weitere Informationen:

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Lesereihe "LAND LEBEN ERZÄHLEN"

Die Lesereihe "LAND LEBEN ERZÄHLEN" startet am 13.04.2016 mit einem Vortrag von Arnd Bauerkämper zum Thema "Dorfideologien. Projektionen und Funktionalisierungen in der Geschichte".

Die Reihe wird veranstaltet vom Forschungsprojekt "Experimentierfeld Dorf".

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Informationen zu diesem und den weiteren Terminen:

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Scientific theme evening: Universities in the Arab World

After an Introduction by Thomas Scheffer (Berlin) under the title of "Between Demand and Supply: On International Cooperation with Arab Universities in the Early 21st Century", Daniele Cantini will present and discuss his book Youth and Education in the Middle East.

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Venue: June 21, 2016, 6pm (s.t.), Research Cluster and Graduate School "Society and Culture in Motion", Reichardstraße 6, seminar room.

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In case you are interested in attending the event, please confirm your participation by June 19, 2016, contacting Oliver-Pierre Rudolph, "".

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Movie Presentation and Discussion: Joseph Losey - "Mr. Klein" (1976)

This extra session of the Seminar for Philosophy’s movie circle on “Personal Identity” is organized in cooperation with the Research Cluster “Society and Culture in Motion”. We will show and discuss Joseph Losey’s film "Mr. Klein" (1976) in which Alain Delon plays the unscrupulous Alsatian businessman Robert Klein who is taking advantage of the distressful situation of Jewish people in Nazi-occupied Paris in the early 1940s until he himself is mistaken for a Jew of the same name…

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Venue: May 31, 2016, 7pm (c.t.), Research Cluster and Graduate School “Society and Culture in Motion”, Reichardstraße 6 ·  Seminar room

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It is planned to accompany the discussion by a barbecue. In case the weather is fine, please bring grillables and drinks (approximate quantity of your own consumption) with you.

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For further information on this event or the movie circle in general, please contact: Oliver-Pierre Rudolph M.A., Tel.: ++345 55 24077, e-mail:

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Neues Online Working Paper veröffentlicht

Online Working Paper Nr. 24:

Can legislative jargon learn from children? Inclusion through accessibility of language in CRPD & DRIP

von Daniel Pateisky

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Veranstaltungen des Forschungsschwerpunkts im Rahmen der Internationalen Woche der MLU

Der Forschungsschwerpunkt "Gesellschaft und Kultur in Bewegung" steuert drei Programmpunkte zur Internationalen Woche der MLU bei: Eine von Boris Wille moderierte Diskussionsrunde mit ERASMUS-Studierenden zum Thema "Ethnologie Studieren im Ausland", ein Vortrag von Daniele Cantini zum Thema "Doing field research in the Middle East" sowie ein Erfahrungsbericht von Hami Inan Gümüs zum Thema "Doctoral studies in Halle as a foreign Ph. D. student".

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Termin und Veranstaltungsort: 4. Mai 2016, 14-17 Uhr, Seminarraum des Forschungsschwerpunkts "Gesellschaft und Kultur in Bewegung", Reichardtstr. 6, D-06114 Halle.

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New grants for Ph.D. students

The Graduate School “Society and Culture in Motion”, Halle (Germany) announces the following openings:

  • 4 grants for Ph.D. students (EUR 1050/month) for 24 months with the  possibility of a 12 month extension (Beginning: April 1st, 2016).

Applications must be received (not postmarked) by February 19th, 2016.

Please see the attachment and the GS SCM website for further information about contents and application process:

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